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Nachhaltigkeit

Unsere Schule versteht sich als ein Ort des Lernens, der Wertevermittlung und der gelebten Verantwortung. Als christliche Schule setzen wir uns aktiv für die Bewahrung der Schöpfung und einen nachhaltigen Umgang mit unserer Umwelt ein. Nachhaltigkeit ist deshalb ein zentraler Bestandteil unseres Schullebens und prägt unser Handeln in den Bereichen Umwelt, Konsum, Handel und gesellschaftliche Verantwortung.

Dieses Engagement zeigt sich auf vielfältige Weise: Der Fairtrade-Laden der FairNahLogisch-AG fördert einen bewussten und fairen Konsum, das vegetarische Angebot unserer Mensa unterstützt nachhaltige Ernährung und die UNESCO-Projekttage ermöglichen unseren Schülerinnen, sich intensiv mit Zukunftsfragen und globalen Herausforderungen auseinanderzusetzen. So lernen sie, Verantwortung für ihre Mitmenschen, die Umwelt und kommende Generationen zu übernehmen.

UNESCO-Projektschule

Nachhaltigkeit als Leitprinzip

Als UNESCO-Projektschule sind wir Teil eines bundesweiten und internationalen Netzwerks von Schulen, die sich für Frieden, Demokratie, Menschenrechte und nachhaltige Entwicklung engagieren. Gemeinsam mit über 300 UNESCO-Projektschulen in Deutschland setzen wir die Ziele der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) um und leisten einen aktiven Beitrag zu den globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen.

Unsere Mitgliedschaft im UNESCO-Netzwerk wird durch zahlreiche Projekte und Veranstaltungen mit Leben gefüllt. Bei den jährlichen UNESCO-Projekttagen beschäftigen sich unsere Schülerinnen mit aktuellen gesellschaftlichen und globalen Herausforderungen und entwickeln eigene Ideen für nachhaltiges Handeln. Das diesjährige Motto „Grenzen überwinden“ lädt dazu ein, Themen wie Zusammenhalt, Vielfalt und Verantwortung kreativ zu gestalten.

Darüber hinaus nehmen Lehrkräfte und Schülerinnen regelmäßig an regionalen und bundesweiten Treffen der UNESCO-Projektschulen teil, vernetzen sich mit anderen Schulen und tauschen erfolgreiche Praxisbeispiele aus. Im Mittelpunkt stehen dabei Zukunftsthemen wie Bildung für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Künstlicher Intelligenz.

Auch gemeinsame Exkursionen stärken das nachhaltige Lernen. So führte kürzlich eine Fahrt zum Nationalpark Ruhestein Naturerfahrung, Umweltbildung und den Austausch innerhalb des UNESCO-Netzwerks zusammen.

Durch die enge Zusammenarbeit im UNESCO-Netzwerk profitieren unsere Schülerinnen von vielfältigen Lernmöglichkeiten über den Unterricht hinaus. Sie entwickeln Kompetenzen, um Verantwortung für sich selbst, ihre Mitmenschen und eine nachhaltige Zukunft zu übernehmen.

Umweltmentorinnen und Fairtrade-Schule

Umweltmentorinnen kümmern sich um die Umsetzung und Begleitung nachhaltiger Initiativen. Die Fairtrade-Zertifizierung spiegelt sich zum Beispiel in regelmäßigen Pausenverkäufen mit fair gehandelten Produkten wider.

Umweltcurriculum und Aktionen

Das Umweltcurriculum stellt sicher, dass in allen Klassenstufen altersgerecht Umweltthemen behandelt werden. Spezielle Aktionen wie die monatliche „Umweltaktion des Monats“ geben allen Schülerinnen die Möglichkeit, Umweltschutz aktiv zu erleben.

Fahrradfreundliche Schule

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Förderung des Fahrradverkehrs. Da immer mehr Schülerinnen mit dem Rad zur Schule kommen, wurde der Fahrradkeller erweitert und ein neuer Abstellplatz geschaffen. Seit 2017 trägt das Gymnasium den Titel „fahrradfreundliche Schule“, und derzeit läuft die Re-Zertifizierung. Verkehrsmentorinnen sorgen für die Verkehrssicherheit der Radfahrerinnen.

EMAS-Zertifizierung und Auszeichnungen

Zwischen 2004 und 2022 war die Schule nach dem europäischen Umweltmanagementsystem EMAS zertifiziert. Dies führte zu vielen Verbesserungen, insbesondere beim Energiesparen. Auch nach Ende der Zertifizierung bleibt Umweltbewusstsein durch das eigene Umweltcurriculum fest verankert. Mehr als zwanzig Umweltpreise, darunter Auszeichnungen wie „aktivste Solarschule Deutschlands“ oder „Energiesparmeister“, belegen das kontinuierliche Engagement.

Photovoltaik und Energiegewinnung

Mehrere Photovoltaikanlagen auf dem Schuldach erzeugen umweltfreundlichen Strom und decken je nach Wetterlage bis zu ein Drittel des jährlichen Stromverbrauchs der Schule ab. Die erste Anlage mit 3 kWp wurde 2000 im Rahmen eines Wettbewerbs installiert, die größere Anlage mit 46,2 kWp kam 2010 hinzu und wurde teilweise durch einen Wettbewerbserfolg finanziert.

Die Fair Trade-AG an den Klosterschulen Offenburg

Ein zentraler Standpfeiler der Nachhaltigkeit an den Klosterschulen Offenburg ist die Fair Trade-AG. Diese verknüpft unseren schuleigenen Fair Trade Laden „Future Pathways“ eng mit der Initiative fair.nah.logisch-pädagogisch der Schulstiftung. Die AG richtet sich an Schülerinnen ab der 7. Klasse.

Der Fair Trade Laden „Future Pathways“

Hauptsächlich betreiben die Schülerinnen den Laden in Eigenregie, der in drei Pausen pro Woche geöffnet hat. Dort werden fair gehandelte Snacks und nachhaltig produzierte Schulmaterialien verkauft. Die Produkte beziehen wir direkt über den Weltladen in Offenburg.

Neben dem Ladenbetrieb werden projektweise weitere Aktionen durchgeführt. Jedes Jahr packen wir zum Beispiel Heftetaschen für die neuen Fünftklässlerinnen. Alle weiteren Projekte hängen von den Ideen und Vorschlägen der Schülerinnen ab. Die AG hat bereits erfolgreich an Nachhaltigkeitswettbewerben teilgenommen sowie den neuen Schulpulli designt und vertrieben. Dabei ist es uns wichtig, dass wir ein Ort sind, der verschiedene Projekte zum Thema Nachhaltigkeit bündelt und die Kommunikation sowie Zusammenarbeit in der Schule erleichtert.

Das Netzwerk: fair.nah.logisch-pädagogisch

fair.nah.logisch-pädagogisch ist ein Projekt in Kooperation mit der Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg, an dem alle Stiftungsschulen teilnehmen. Dazu findet einmal im Jahr eine Tagung statt, auf der sich Schülerinnen und Lehrkräfte der verschiedenen Schulen zum Thema Nachhaltigkeit austauschen. Gemeinsam entwickeln wir neue Projektideen, reflektieren das Verhalten im Schulalltag und suchen nach Lösungen für bestehende Herausforderungen im Umweltschutz.