Prävention
Prävention bedeutet für uns, Schülerinnen zu stärken, ihnen Sicherheit zu geben und eine Schulkultur zu pflegen, in der Achtsamkeit, Respekt und Vertrauen im Alltag spürbar sind. Jede Schülerin soll wissen: Sie darf Grenzen wahrnehmen, ansprechen und sich Unterstützung holen.
Unser Präventionskonzept verbindet pädagogische Angebote, klare Beschwerdewege und verlässliche Ansprechpersonen. So entsteht ein Rahmen, in dem Kinder und Jugendliche geschützt werden und sich persönlich entwickeln können.

Stärken, schützen, begleiten
Prävention wird im Schulalltag sichtbar: in Gesprächen, Projekten, verlässlichen Ansprechpersonen und einer Kultur des Hinschauens. Ein passendes Bild kann später diese unterstützende Atmosphäre vermitteln.
Kultur der Achtsamkeit
Grundlage unserer Präventionsarbeit ist ein achtsamer und respektvoller Umgang miteinander. Persönliche Grenzen, Nähe und Distanz sowie die Würde jedes Menschen werden ernst genommen.
Diese Haltung prägt den Schulalltag: im Unterricht, in Gesprächen, in Pausensituationen und überall dort, wo Schülerinnen, Lehrkräfte und Mitarbeitende miteinander Verantwortung tragen.
Schülerinnen stärken
Prävention soll Schülerinnen darin bestärken, sich selbst positiv wahrzunehmen, eigene Bedürfnisse zu formulieren und Hilfe einzufordern, wenn sie Unterstützung brauchen.
Dazu gehören Angebote zu sozialem Lernen, Suchtprävention, Medienprävention, Gesundheitsprävention und zum Umgang mit Grenzen. Je nach Klassenstufe und Schulart werden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt.
Ansprechpersonen und Beratung
Zur Konfliktlösung, bei Beschwerden oder in persönlichen Belastungssituationen stehen den Schülerinnen verschiedene Vertrauens- und Ansprechpersonen zur Verfügung. Dazu gehören Klassenlehrkräfte, Fachlehrkräfte, Vertrauenslehrkräfte, Schulsozialarbeit, Schulseelsorge und Präventionsfachkräfte.
Die sozialpädagogische Beratungsstelle begleitet Schülerinnen, Eltern und Klassen. Sie unterstützt unter anderem im Bereich des sozialen Lernens und der Prävention, bei Konflikten, Krisen und Mediation.
Handeln, wenn Grenzen verletzt werden
Wir möchten Schülerinnen ermutigen, sich bei Problemen an eine Person ihres Vertrauens zu wenden. Wenn Grenzverletzungen, Übergriffe oder sexualisierte Gewalt bekannt werden, greifen klare Handlungswege.
Das institutionelle Schutzkonzept beschreibt, wie Beschwerden aufgenommen, Zuständigkeiten geklärt und notwendige Schritte eingeleitet werden. Ziel ist es, betroffene Schülerinnen zu schützen und umsichtig zu handeln.
Schutzkonzept der Klosterschulen
Das ausführliche institutionelle Schutzkonzept bündelt Grundlagen, Präventionsangebote, Beschwerdewege, Ansprechpersonen und den Interventionsplan der Klosterschulen.
