Schule ohne Rassismus
Die Klosterschulen Offenburg sind Teil des Netzwerks Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Damit setzen wir ein deutliches Zeichen für eine Schulgemeinschaft, in der Menschenwürde, Respekt und Gleichwertigkeit im Mittelpunkt stehen.
Der Titel ist für uns kein abgeschlossener Zustand, sondern ein Auftrag: Wir möchten hinschauen, wenn Menschen ausgegrenzt oder diskriminiert werden, und Schülerinnen ermutigen, Verantwortung für ein faires Miteinander zu übernehmen.
Für Vielfalt und gegen Diskriminierung
Schule ohne Rassismus bedeutet, dass wir uns gegen jede Form von Diskriminierung stellen: gegen Rassismus, Antisemitismus, Ausgrenzung aufgrund von Religion, Herkunft, sozialer Situation, Geschlecht, körperlichen Merkmalen, Weltanschauung oder sexueller Orientierung.
Als Mädchenschule ist uns besonders wichtig, Schülerinnen zu stärken, ihre Stimmen ernst zu nehmen und ihnen Räume zu geben, in denen sie Gleichberechtigung, Solidarität und Zivilcourage erfahren und einüben können.
Courage im Schulalltag
Courage zeigt sich im Alltag: wenn Schülerinnen einander unterstützen, wenn sie verletzende Sprache nicht einfach stehen lassen, wenn sie für andere eintreten und wenn sie Unterschiede als Bereicherung wahrnehmen.
Dazu gehören Gespräche im Unterricht, Aktionen der SMV, Projekte in Arbeitsgemeinschaften und gemeinsame Zeichen im Schulhaus. Die SMV unterstützt das Schule-ohne-Rassismus-Projekt und trägt damit dazu bei, dass demokratisches Engagement sichtbar bleibt.
100 Prozent Mensch
Die Bilder auf dieser Seite zeigen Eindrücke aus dem Projektkontext 100 Prozent Mensch. Sie stehen für die Haltung, dass jeder Mensch mit seiner Geschichte, seinen Fähigkeiten und seiner Identität vollständig dazugehört.
Diese Botschaft passt zu unserem Selbstverständnis als Schulgemeinschaft: Wir wollen Vielfalt nicht nur dulden, sondern achten, schützen und aktiv gestalten.
Eine Aufgabe für die ganze Schulgemeinschaft
Eine diskriminierungssensible Schule entsteht nicht durch ein Schild am Eingang, sondern durch gemeinsames Handeln. Schülerinnen, Lehrkräfte, Eltern und Mitarbeitende prägen jeden Tag mit, ob Schule ein Ort ist, an dem sich alle sicher, gesehen und ernst genommen fühlen.
Deshalb verstehen wir Schule ohne Rassismus als dauerhafte Aufgabe: Wir möchten Projekte anstoßen, Gespräche ermöglichen und Schülerinnen darin bestärken, respektvoll, mutig und solidarisch zu handeln.





